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Sonderbericht Nr. 32/2018: Der Nothilfe-Treuhandfonds der EU für Afrika: ein flexibles, aber nicht ausreichend fokussiertes Instrument

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05.12.2018

Der Nothilfe-Treuhandfonds der Europäischen Union zur Unterstützung der Stabilität und zur Bekämpfung der Ursachen von irregulärer Migration und Vertreibungen in Afrika (im Folgenden «EUTF Afrika») soll dazu beitragen, die Stabilität zu fördern und die Migrationssteuerung zu verbessern, indem die Ursachen von Destabilisierung, Zwangsvertreibung und irregulärer Migration bekämpft werden. Mit dem Fonds werden Tätigkeiten in 26 Ländern gefördert, die sich in drei Regionen Afrikas befinden: in der Sahelzone und im Tschadseebecken, am Horn von Afrika und im Norden Afrikas. Im Zuge seiner Prüfung untersuchte der Hof, ob der EUTF Afrika gut konzipiert ist und gut umgesetzt wird. Der Hof gelangt zu dem Schluss, dass der EUTF Afrika zwar ein flexibles Instrument ist, angesichts der beispiellosen Herausforderungen jedoch zielgerichteter hätte konzipiert werden müssen. Im Vergleich zu traditionellen Instrumenten wurden die Projekte beim EUTF Afrika schneller auf den Weg gebracht. Bei den Projekten stellen sich jedoch ähnliche Herausforderungen wie bei traditionellen Instrumenten, wodurch sich ihre Umsetzung verzögert. Die geprüften Projekte befanden sich in einer frühen Phase, hatten jedoch bereits Outputs erbracht.