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Sonderbericht 02/2020: Das KMU-Instrument im Einsatz: ein wirksames und innovatives Programm, das mit Herausforderungen konfrontiert ist

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22.01.2020

Mit dem KMU-Instrument der EU, das für den Zeitraum 2014-2020 mit 3 Milliarden Euro ausgestattet wurde, sollen Innovationen bei KMU und Start-ups unterstützt werden, indem die Förderlücke überbrückt und die Vermarktung von Forschungsergebnissen gestärkt wird.

Der Hof bewertete, ob das KMU-Instrument den erwarteten Nutzen erbringt. Insgesamt gelangte er zu der Schlussfolgerung, dass das Instrument kleine und mittlere Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Innovationsprojekte wirksam unterstützt und dass es Unternehmen, die EU-Unterstützung erhalten und so quasi ein EU-Siegel ("EU-Branding") vorweisen können, leichter fällt, zusätzliche Investitionen zu mobilisieren. Das Instrument wird von der Kommission sachkundig verwaltet. Der Hof empfiehlt jedoch, die Ausrichtung auf die Begünstigten, die geografische Reichweite und die Auswahl der Projekte zu verbessern. Außerdem kann noch mehr getan werden, um zusätzliche Mittel einzuwerben, die helfen würden, Innovationsprojekte auf den Markt zu bringen.

Da das KMU-Instrument für den Zeitraum 2021-2027 im Zusammenhang mit dem Europäischen Innovationsrat (EIC) neu konzipiert wurde, legt der Hof Empfehlungen vor, die insbesondere darauf ausgerichtet sind, bestimmte konzeptionelle Aspekte des Instruments zu erhalten, die Projektauswahl zu verbessern, die Business Acceleration Services (Dienste für die beschleunigte Entwicklung von Start-ups und KMU) (Phase 3) auszuweiten und Synergien mit anderen Finanzierungsinstrumenten zu schaffen.

Sonderbericht des Hofes gemäß Artikel 287 Absatz 4 Unterabsatz 2 AEUV.