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Sonderbericht 08/2020: Investitionen der EU in Kulturstätten: ein Thema, das mehr Aufmerksamkeit und Koordinierung verdient

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23.04.2020

Für den Kulturbereich lautet das in den Verträgen verankerte übergeordnete Ziel der EU, den Reichtum ihrer kulturellen Vielfalt zu wahren und für den Schutz und die Entwicklung des kulturellen Erbes Europas zu sorgen. Da für Kultur in erster Linie die Mitgliedstaaten zuständig sind, kann die Union lediglich deren Zusammenarbeit fördern und die von ihnen getroffenen Maßnahmen unterstützen oder ergänzen.

Der Hof bewertete die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Auswirkungen der EFRE-Investitionen in Kulturstätten sowie die finanzielle und physische Tragfähigkeit dieser Stätten. Er untersuchte die Arbeit der Kommission und bewertete 27 Projekte aus sieben Mitgliedstaaten.

Die Prüfung ergab, dass dem derzeitigen Rahmen nicht genügend Aufmerksamkeit zukommt und dass eine stärkere Koordinierung erforderlich ist, um die Wirksamkeit und Tragfähigkeit der EFREInvestitionen in Kulturstätten zu gewährleisten.

Sonderbericht des Hofes gemäß Artikel 287 Absatz 4 Unterabsatz 2 AEUV.