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Sonderbericht 20/2020: Bekämpfung der Kinderarmut – Unterstützung durch die Kommission muss gezielter erfolgen

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29.09.2020

Kinderarmut stellt in der EU nach wie vor ein ernstes Problem dar, da fast jedes vierte Kind von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht ist. In Studien wurde wiederholt aufgezeigt, dass Investitionen im Kindesalter zu relativ geringen finanziellen Kosten einen lebenslangen Gewinn bringen können.

Der Hof beschloss, diese Prüfung durchzuführen, da die Bekämpfung der Kinderarmut in vielen Mitgliedstaaten nach wie vor eine Herausforderung darstellt. Ziel des Hofes war es, zu bewerten, ob die Kommission einen wirksamen Beitrag zu den Maßnahmen der Mitgliedstaaten zur Verringerung der Kinderarmut geleistet hat.

Der Hof stellte fest, dass die nicht rechtsverbindlichen Instrumente der Kommission naturgemäß nur begrenzt relevant sind, dass sie aber über leistungsfähigere Instrumente verfügt. Allerdings war es aufgrund des Mangels an verfügbaren Informationen mit direktem Bezug zur Kinderarmut schwierig – wenn nicht unmöglich – zu beurteilen, welchen effektiven Beitrag die EU-Mittel zu den Bemühungen der Mitgliedstaaten zur Verringerung der Kinderarmut leisten.