Annual Activity Report|a07accdb-a7d9-447c-82f7-38cdf0a9eeb2
-->

did

Unsere Tätigkeiten im Jahr 2020 - Jährlicher Tätigkeitsbericht des Europäischen Rechnungshofs

German icpdf.png 6 MB
06.05.2021

Das Jahr 2020 sei ein Jahr wie kein anderes gewesen, mit besonders schwierigen und mitunter destabilisierenden Momenten. Vollkommen unüberwindbar seien diese Momente jedoch nie gewesen. Dem Europäischen Rechnungshof (EuRH) sei es gelungen, all diese Herausforderungen zu meistern, so der Tenor seines heute veröffentlichten Tätigkeitsberichts.

Trotz Ausbruch der COVID-19-Krise Anfang 2020 habe der EuRH die Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit von EU-Maßnahmen geprüft. Der Dienstbetrieb sei das ganze Jahr über aufrechterhalten worden. Nach wie vor habe der EuRH Bürgerinnen und Bürgern der Union sowie politischen Entscheidungsträgern unabhängige Bewertungen zu zentralen Themen geliefert, in denen er aufgezeigt habe, was gut oder weniger gut funktioniert habe.

"Auch für uns als EU-Prüfer gibt es eine Zeit vor und eine Zeit nach der COVID-19-Krise. Das Jahr 2020 hat unsere Arbeitsweise verändert. Für die EU-Finanzen stellte dieses Jahr ebenfalls einen Wendepunkt dar: In den nächsten sieben Jahren stehen der EU 1,8 Billionen Euro für Ausgaben zur Verfügung. 750 Milliarden Euro davon sollen als direkte Reaktion auf die COVID-19-Krise ausgegeben werden. Dies bedeutet, dass wir mit umfassenden neuen Zuständigkeiten betraut werden", so Klaus-Heiner Lehne, der Präsident des Hofes. "Seien Sie versichert, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun werden, um unsere Rolle als unabhängiger externer Prüfer der EU zum Schutz der Interessen der europäischen Steuerzahler weiterhin zu erfüllen."