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Sonderbericht 11/2021: Außergewöhnliche Unterstützung für Milcherzeuger in der EU im Zeitraum 2014-2016  - Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Effizienz

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24.06.2021

Nachdem der Durchschnittspreis, den Milcherzeuger in der EU erhielten, Anfang 2014 einen Spitzenwert erreicht hatte, ging er langsam wieder zurück. Mitte des Jahres 2016 begannen die Preise erneut zu steigen.

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) umfasst verschiedene Instrumente zum Vorgehen gegen Marktstörungen. Direktzahlungen haben eine stabilisierende Funktion, da sie eine konstante Einkommensquelle für Landwirte darstellen. Ein "Sicherheitsnetz" soll die Preise dadurch stützen, dass überschüssige Milchprodukte vorübergehend vom Markt genommen werden. Die Kommission kann zudem außergewöhnliche Maßnahmen gegen drohende Marktstörungen beschließen; diese Möglichkeit hat sie zwischen 2014 und 2016 genutzt.

Der Hof untersuchte, wie gut die Kommission und die zuständigen Behörden in den Mitgliedstaaten auf die Störung des Milchmarkts im Zeitraum 2014-2016 reagiert hatten. Er stellte fest, dass die Kommission und die Mitgliedstaaten zwar umfassende Maßnahmen ergriffen hatten, um Landwirten während der Marktstörung zu helfen, dass jedoch ihre Analyse im Allgemeinen unzureichend war, um Entscheidungen über die Höhe und die Zielausrichtung der benötigten Unterstützung zu treffen.

​Sonderbericht des Hofes gemäß Artikel 287 Absatz 4 Unterabsatz 2 AEUV.