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Sonderbericht 25/2021: ESF-Unterstützung zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit: Maßnahmen müssen zielgerichteter, bedarfsgerechter und besser überwacht werden

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08.12.2021

Langzeitarbeitslosigkeit kann schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben und sich negativ auf das Wachstum und die öffentlichen Finanzen auswirken. Die EU hat eine Reihe politischer Maßnahmen zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit ermittelt. Im Zeitraum 2014-2020 erreichten die aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanzierten Maßnahmen für den "Zugang zu Beschäftigung" viele Langzeitarbeitslose, doch sie waren nicht speziell auf sie ausgerichtet. Zudem waren diese ESF-Maßnahmen nicht immer an die besonderen Bedürfnisse von Langzeitarbeitslosen angepasst. Der Hof empfiehlt der Kommission, dass sie darauf besteht, dass die Mitgliedstaaten mit der ESF±-Unterstützung für den Zeitraum 2021-2027 gezielt auf Langzeitarbeitslose und ihre Bedürfnisse abstellen, dass bei den Maßnahmen ein individualisierter Ansatz für Langzeitarbeitslose angewandt wird und dass die Kommission die Wirksamkeit der Maßnahmen für den "Zugang zu Beschäftigung" für Langzeitarbeitslose bewertet.

Sonderbericht des Hofes gemäß Artikel 287 Absatz 4 Unterabsatz 2 AEUV.