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Sonderbericht 23/2022: Synergien zwischen Horizont 2020 und den europäischen Struktur- und Investitionsfonds werden noch nicht voll ausgeschöpft

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21.11.2022

​​Gemäß den für den Zeitraum 2014–2020 geltenden Rechtsrahmen für die wichtigsten EU-Programme zur Förderung von Forschung und Innovation (Horizont 2020 und die europäischen Struktur- und Investitionsfonds) sind die Kommission und die nationalen Behörden rechtlich verpflichtet, Synergien zwischen den Programmen zu schaffen.

Der Hof bewertete den Grad der Umsetzung von vier Arten von Synergien und kam zu dem Schluss, dass diese je nach Art der Synergie unterschiedlich gut gelang. Während Maßnahmen zur Schaffung von vorgeschalteten Synergien (z. B. Unterstützung von Forschungszentren) gut umgesetzt wurden, wurden kaum Maßnahmen zur Schaffung von nachgeordneten Synergien (z. B. Finanzierung der Nutzung von Forschungsergebnissen) durchgeführt.

Aufgrund von Unterschieden in den Rechtsrahmen, der geringen Kooperation zwischen den Interessenträgern aus dem Forschungs- und Innovationsbereich im Rahmen der Programme und mangelnder Interoperabilität zwischen den Datenbanken der Projekte war der Handlungsrahmen für die Schaffung von Synergien beschränkt. Der Hof sprach Empfehlungen aus, um diese Probleme anzugehen und Synergien noch stärker zu nutzen.

Sonderbericht des Hofes gemäß Artikel 287 Absatz 4 Unterabsatz 2 AEUV.