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Wirtschaft und Währung

 

Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise sind Schwachstellen der wirtschaftspolitischen Steuerung der EU sowie anhaltende Risiken für das europäische Finanz- und Bankensystem zutage getreten. So wie der Ausschuss wollen auch wir sicherstellen, dass die aus dieser Zeit gewonnenen Erkenntnisse auf allen Ebenen so wirksam wie möglich berücksichtigt werden.

Als Prüfer der Europäischen Union richten wir unseren Blick auch nach vorn, um einen Beitrag zur Bewältigung der wichtigsten Herausforderungen, denen sich die EU in Zukunft stellen muss, zu leisten. Vor dem Hintergrund eines stagnierenden Globalisierungsprozesses und der abnehmenden Unterstützung für die freie Marktwirtschaft nach der Wirtschaftskrise rechnen wir weiterhin mit Herausforderungen für den nach wie vor anfälligen Bereich der Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen. Durch den Aufstieg Chinas und anderer künftiger Weltwirtschaftsmächte droht die relative Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft weiter abzunehmen.

Wir werden all diese Faktoren berücksichtigen, wenn wir unsere Prüfungsaufgaben auswählen und Empfehlungen für die Zukunft formulieren.