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Binnenmarkt und Verbraucherschutz

Der freie Waren- und der freie Dienstleistungsverkehr sind zwei der vier Grundfreiheiten der Union. Unsere Prüfungstätigkeit in diesem Bereich fällt unter die MFR-Teilrubrik "Wettbewerbsfähigkeit für Wachstum und Beschäftigung".

Als Prüfer der Europäischen Union richten wir unseren Blick auch nach vorn, um einen Beitrag zur Bewältigung der wichtigsten Herausforderungen, denen sich die EU in Zukunft stellen muss, zu leisten. Internationale Regeln, freier Handel und Multilateralismus gehören zu den Kerngrundsätzen der EU. Angesichts der sich abzeichnenden protektionistischen Tendenzen werden diese Grundsätze dem Druck neuer Narrative hinsichtlich dessen, was der freie Handel erreichen und für welche Gruppen er als "fair" erachtet werden sollte sowie wie sich Kosten und Nutzen des freien Handels verteilen, standhalten müssen.

Andererseits erweist sich der EU-Binnenmarkt für die nationalen Volkswirtschaften als umso vorteilhafter je weniger Handelsmöglichkeiten außerhalb der Union bestehen. Doch selbst mehr als 20 Jahre nach Einleitung der Binnenmarktinitiative müssen noch viele Hindernisse für den freien Waren- und Dienstleistungsverkehr zwischen den Mitgliedstaaten überwunden werden.

Wir werden all diese Faktoren berücksichtigen, wenn wir unsere Prüfungsaufgaben auswählen und Empfehlungen für die Zukunft formulieren.