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Rechte der Frau und Gleichstellung der Geschlechter

Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist einer der in den EU-Verträgen verankerten Grundwerte, und es ist ein Ziel der EU, sie zu verwirklichen. Verbesserungen bei der Gleichstellung der Geschlechter werden das Wirtschaftswachstum in der Union ankurbeln und Einzelpersonen und der Gesellschaft zugutekommen.

Das Parlament setzt sich entschieden für die Förderung der Gleichstellung von Männern und Frauen ein und fordert die Einbeziehung und Umsetzung eines wirksamen "Gender Budgeting" und "Gender Mainstreaming" im nächsten MFR. Unser Ziel wird es sein, einen maßgeblichen Beitrag zu Fragen der Gleichstellung der Geschlechter und zum EU-Haushalt zu leisten und darzulegen, welche Erkenntnisse sich aus der Einbeziehung des Aspekts der Geschlechtergleichstellung im Programmplanungszeitraum 2014-2020 ergeben.

Als Prüfer der Europäischen Union richten wir unseren Blick auch nach vorn, um einen Beitrag zur Bewältigung der wichtigsten Herausforderungen, denen sich die EU in Zukunft stellen muss, zu leisten. Auch wenn hinsichtlich der Gleichstellung der Geschlechter ein viel besseres Verständnis und eine stärkere Fokussierung zu verzeichnen sind, besteht noch immer die Gefahr, dass Gleichstellungsfragen nicht systematisch in die Gestaltung und Umsetzung der Politiken und Programme der EU eingebunden werden. Anhaltende geschlechtsspezifische Unterschiede in Bezug auf Bildungsabschluss, Entlohnung, Arbeitsmarktaktivität und unbezahlte Arbeit stehen einer gerechteren und innovativeren Gesellschaft entgegen.

Wir werden all diese Faktoren berücksichtigen, wenn wir unsere Prüfungsaufgaben auswählen und Empfehlungen für die Zukunft formulieren.