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Sonderbericht 22/2020: Die Zukunft der EU-Agenturen – Flexibilität und Zusammenarbeit könnten verstärkt werden

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22.10.2020

Nachdem der Hof sich in der Vergangenheit auf die Leistung einzelner Agenturen konzentriert hat, handelt es sich bei dieser Prüfung um seine erste Gesamtbewertung der Bedingungen, die von der EU geschaffen wurden, um alle EU-Agenturen bei der Umsetzung der Politik zum Wohle der Bürger zu unterstützen. Die Prüfung ergab, dass in Bezug auf Errichtung, Arbeitsweise und mögliche Auflösung von Agenturen mehr Flexibilität erforderlich ist. Die Prüfer stellten außerdem fest, dass einige Agenturen wegen unzureichender Unterstützung seitens der Mitgliedstaaten, der Industrie, der Kommission oder anderer Agenturen ihre Aufgaben nicht vollauf erfüllen können. Der Hof empfiehlt der Kommission und den Agenturen, die Kohärenz der Agenturen während deren Bestandsdauer umsichtiger zu evaluieren und die Ressourcen entsprechend anzupassen, Ineffizienzen im Bereich der Governance zu bewerten und die Leistungsberichterstattung zu verbessern, sodass nicht nur die Tätigkeiten der Agenturen, sondern auch ihr wichtiger Beitrag zur Umsetzung der Politik im Fokus stehen, und die Agenturen bei ihren Bemühungen zu unterstützen, als Kompetenz- und Netzwerkzentren zusammenzuarbeiten.

Der Europäische Rechnungshof prüft alljährlich auch die Rechnungsführung, Einnahmen und Zahlungen der von der EU geschaffenen Agenturen. Um die Zusammenfassung der Ergebnisse der Prüfung der Rechnungsführung für 2019 für die 41 Agenturen und sonstigen Einrichtungen der EU aufzurufen, klicken Sie bitte hier.