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Sonderbericht 17/2021: Zusammenarbeit der EU mit Drittländern bei der Rückübernahme: Maßnahmen zwar relevant, doch wurden nur begrenzte Ergebnisse erzielt

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13.09.2021

​​Probleme bei der Zusammenarbeit mit Herkunftsländern tragen zur niedrigen Rückkehrquote irregulärer Migranten aus der EU bei. Bei dieser Prüfung bewertete der Hof, ob die EU die Zusammenarbeit mit Drittländern bei der Rückübernahme wirksam verstärkt hat. Der Hof stellte fest, dass die Ergebnisse der Verhandlungen mit Drittländern aufgrund unzureichender Nutzung von Synergien mit Mitgliedstaaten und in den Politikbereichen der EU suboptimal waren. Die Maßnahmen der EU zur Erleichterung der Zusammenarbeit bei der Rückübernahme waren relevant, die Ergebnisse jedoch nicht einheitlich. Zudem machten unzulängliche Daten über die Rückkehr und Rückübernahmen es dem Hof unmöglich, ihre Gesamtwirkung zu bewerten. Der Hof empfiehlt der Kommission, bei der Aushandlung von Rückübernahmeabkommen einen flexibleren Ansatz zu verfolgen, Synergien mit den Mitgliedstaaten zur Erleichterung der Rückübernahmeverhandlungen zu schaffen, die Anreize für Drittländer zu verstärken und die Erhebung von Daten über die Rückübernahmen zu verbessern.

​Sonderbericht des Hofes gemäß Artikel 287 Absatz 4 Unterabsatz 2 AEUV.