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Sonderbericht 19/2021: Die Unterstützung durch Europol bei der Bekämpfung der Migrantenschleusung: ein geschätzter Partner, jedoch unzureichende Nutzung von Datenquellen und Ergebnismessung

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30.09.2021

Die Schleusung von Migranten stellte die EU in den letzten Jahren vor große humanitäre und sicherheitspolitische Herausforderungen. Der Hof prüfte, ob Europol die Mitgliedstaaten bei der Zerschlagung organisierter krimineller Schleusernetze wirksam unterstützt hat. Der Hof stellte fest, dass die Partner von Europol die von der Agentur geleistete Unterstützung schätzten, es ihm aufgrund der Schwächen bei der Ergebnismessung jedoch nicht möglich war, deren Auswirkungen umfassend zu bewerten. Der Hof stellte ferner fest, dass die Agentur von verfügbaren europäischen Datenquellen mitunter nur bedingt Gebrauch machte. Der Hof empfiehlt Europol, alle relevanten Datenquellen zu nutzen, den Datenaustausch mit ihren Partnern zu verstärken, die Leistungsüberwachung und -berichterstattung für ihre Tätigkeiten zur Bekämpfung der Migrantenschleusung zu verbessern und das Verfahren zur Priorisierung von Fällen der Migrantenschleusung mit Ursprung in den Mitgliedstaaten transparenter zu gestalten.

​Sonderbericht des Hofes gemäß Artikel 287 Absatz 4 Unterabsatz 2 AEUV.