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Sonderbericht 12/2022: Dauerhaftigkeit im Bereich der Entwicklung des ländlichen Raums: Die meisten Projekte sind im erforderlichen Zeitraum in Betrieb, doch könnten längerfristige Ergebnisse erzielt werden

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20.06.2022

Seit 2007 hat die Kommission mehr als 25 Milliarden Euro der Mittel für die Entwicklung des ländlichen Raums ausgegeben, um die ländliche Wirtschaft zu diversifizieren und die Infrastruktur zu verbessern. Die geförderten Projekte mussten mindestens fünf Jahre lang in Betrieb bleiben.

Der Hof untersuchte, ob diese Investitionen einen dauerhaften Nutzen brachten. Er stellte fest, dass die rechtlichen Anforderungen zur Dauerhaftigkeit weitgehend erfüllt werden. Die Dauerhaftigkeit der Diversifizierungsprojekte war je nach Sektor und Mitgliedstaat unterschiedlich. Schwache Wirtschaftsleistung und unrechtmäßige private Nutzung beeinträchtigen die Dauerhaftigkeit von Projekten wie Beherbergungsbetrieben.

Der Hof empfiehlt der Kommission, bewährte Verfahren zu teilen, um die Mittel gezielter auf tragfähige Projekte auszurichten, das Risiko der Umfunktionierung von Projekten zur privaten Nutzung zu verringern und das Potenzial großer Datenbanken zu nutzen.

Sonderbericht des Hofes gemäß Artikel 287 Absatz 4 Unterabsatz 2 AEUV.